Eigentlich begann alles im Sauerland…

Wusstest du, dass man manchmal gar nicht weit reisen muss, um sich Hals über Kopf in ein kleines Abenteuer zu stürzen? Manchmal reichen auch die richtige Einstellung, ein bisschen Unerfahrenheit und das leichte Gefühl von Kontrollverlust, um direkt nach Feierabend die ganze Portion Outdoor-Erlebnis aufzusaugen.

Wanderung im Nebel

Unsere erste große Reise stand bevor: Ein Abschnitt des roten Via Alpina von Triest startend durch den Westen Sloweniens. Die Ausrüstung war zusammengestellt, die Vorfreude stieg an den ersten Frühlingstagen ins Unaushaltbare. Wir wollten los! Außerdem hielten wir es für vernünftig unsere Ausrüstung im relativ geschützten und vor allem bekannten Rahmen zu testen, bevor wir uns damit in die Wildnis Sloweniens wagten. Relativ spontan beschlossen wir also freestyle eine kleine Wochenendtour durch das Sauerland in Angriff zu nehmen. Jan stellte mit Komoot gekonnt eine Wanderung von 2,5 Tagen für uns zusammen und los ging es. Nun sollte sich herausstellen, ob unsere Navigations- und Wanderkenntnisse und unsere Ausrüstung einer Tour durch Slowenien wohl gewachsen sein könnten…

Für uns war es wichtig herauszufinden, ob wir an alles gedacht hatten. Neben dem passenden Wanderschuh, mussten wir auch unbedingt sicher stellen, dass wir das ideale Wandergeschirr für unseren Hund Jack ausgewählt hatten. Sind unsere drei Schlafsäcke warm genug und hält unser Zelt Wind und Regen Stand? Außerdem wollten wir unsere Verpflegung testen. Würden wir ausreichend Energie für mehrere Wandertage haben, wenn wir uns selbst verpflegten? Hatten wir ausreichend Hundefutter eingeplant? Und am wichtigsten: Reichen unsere Navigationskenntnisse für eine Mehrtagestour?

Forstwirtschaftswege im Sauerland

Unsere Tour startete direkt am Anreisetag. Keine wertvolle Wanderzeit verlieren war die Devise! Wir hatten uns nur eine kurze Etappe mit circa 2-3 Stunden Gehzeit zusammengestellt. Dann sollten wir laut unserer Wanderapp an einem geeigneten Campingspot ankommen. Uns war es wichtig in möglichst kurzer Zeit, in Gegenden zu wandern, die weniger belaufen und unentdeckter sind. Aus diesem Grund haben wir uns an keine bekannten Wege gehalten, sondern das breite Wegenetz von Komoot ausgenutzt und unseren eigenen Trail zusammengestellt. Bis auf ein kleines Navigationsmissgeschick hatten wir keinerlei Schwierigkeiten mit den ausgesuchten Wegen. Im Sauerland sind wir meist auf weniger romantischen Forstwirtschaftswegen gelaufen. Hier begegneten uns trotzdem aber nur wenige Menschen und wir fühlten uns teilweise schon fast so, als wären wir schon eingetaucht in die Wildnis, die wir suchten.

„Sobald du aus der Tür trittst, liegt der schwerste Teil hinter dir.“ – Christo Förster

Wir wanderten insgesamt 2,5 Tage und campten an einem wunderbar romantischen und einem funktionellen Platz unweit unseres Trails. Alles passte: Ausrüstung, Ernährung, Fitnesszustand – und wichtiger: Wir merkten, dass uns das weitere Wandern, diese Mehrtagestour, richtig Spaß gemacht hat. Wir empfanden dieses Wochenende als eine herrliche Möglichkeit, um mit wenig Aufwand weit zu kommen und vor allem weg vom Alltag. Davon wollten wir nun mehr! Und so freuten wir uns tierisch auf unser bevorstehendes Wanderabenteuer in Slowenien.

With Pack and Paws

Reiseabenteuer mit Hund & Zelt

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar